Besichtigung der Sektkellerei Duprès - Kollmeyer in Neustadt

Die unternehmenslustige Gruppe der Herren 60 vom ETSV Haste–Sparte Tennis, machte sich mit ihren Frauen am 5. April 2014  mit der Bahn auf den Weg nach Neustadt a.R. um im Schloss Landestrost die Sektkellerei  zu besichtigen.

Kellermeister  Walloschke begrüßte uns vor dem Eingang und geleitete uns die Treppe hinab in die Kasematten des Schlosses. Dort unten empfingen uns kühle Temperaturen und eine anheimelnde Atmosphäre mit Kerzenschein.

Im Schlosskeller, gefüllt mit Tausenden von Sektflaschen in Rüttelregalen, lauschten wir denm interessanten Vortrag des Kellermeisters, der uns gekonnt und unterhaltsam die Welt der Sektherstellung näher brachte. So wird Duprès-Sekt nach traditioneller Methode per Flaschengärung hergestellt, was die feinsten Schaumweine hervorbringt. Uns wurde u.a. die Geschichte der Sektkellerei Duprès erläutert und erklärt, wie der Name Duprès nach Neustadt kam.

Wir erfuhren, wie die Gärung mit der Reinzuchthefe funktioniert, dass Flaschen mehrere Wochen von Hand gerüttelt werden müssen, wie man die Resthefe schließlich aus der Flasche wieder heraus bekommt und vieles andere mehr.

Interessant und vor allem neu war für uns die Tatsache, dass Prosecco der Name einer Rebsorte ist, die nur in der Region Venetien (NO-Italien) wächst. Prosecco frizzante ist ein Schaumwein, dem die Kohlensäure künstlich zugeführt wird und Prosecco spumante wird hergestellt wie normaler Sekt, d.h. durch Hefegärung entsteht die Kohlensäure.

Nach diesem lehrreichen Vortrag gingen wir zur Verkostung über. Ganz wichtig: man darf den Korken des Sekts niemals knallen lassen, das Bukett ginge so verloren, also bitte vorsichtig beim Öffnen eines Sektes oder gar eines Champagners. Dabei bitte die Flasche drehen, nicht den Korken !!

In einer fröhlichen Runde bei Kerzenschein genossen wir und zunehmend auch unser Kellermeister die unterhaltsame „Degustation“. Bevor wir zur den Likören und Bränden übergingen, durften wir den echten Champangner  „Duprès Carte Noire Brut“, der in einer kleinen Manufaktur in Epemay hergestellt wird, degustieren.

Lustig und fröhlich beendeten wir die Besichtigung der Sektkellerei.

Anschließend haben wir im „Pfannenschmaus im  Ratskeller“ gemütlich gegessen. Danach gings mit dem Zug zurück nach Haste.

Es war wieder mal eine gelungene Runde Sache und hat  das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mannschaft weiterhin beflügelt und gestärkt.

Eine nächste Fahrt ist wieder nach der Sommersaison geplant.